Jahresberichte 2011

Wolfstufe

Wie immer starteten wir zusammen auf dem Eisfeld ins neue Pfadijahr. Zum Glück ein weiteres Mal ohne ernsthafte Verletzungen. Nahe dem Flughafen in Kloten fand unser PfiLa statt und passend zur Location reisten wir kreuz und quer durch die Zeit und halfen so einem Piloten sein Flugzeug zu finden. An der LaGe im September konnten wir zeigen, was wir alles können und der Lollipopbande helfen ihr mystisches Rätsel zu lösen.

Im HeLa halfen wir d’Artagnan ein Musketier zu werden und konnten danach ihre Geschichte hautnah miterleben. Auf der Wanderung besichtigten wir die Höllgrotten in Baar und waren schwer beeindruckt von den Tropfsteinskulpturen.

Dieses Jahr mussten wir uns den Samichlaus hart verdienen! Er wurde nämlich vom dunklen Gestalten entführt und wir mussten einer Nüsslispur folgen um ihn zu befreien. Dank uns schaffte der Samichlaus es doch noch rechtzeitig zu allen Kindern. Am Schluss im Pfadijahr 2011 konnten wir einige neue Wölfe begrüssen, mussten aber leider auch zahlreiche weitergeben zu den Pfadis. Wir hoffen, dass sich alle in ihrer neuen Gruppe gut einleben.

Mis Bescht
Kayley

Pfadistufe

Wie üblich startete das Pfadijahr so richtig mit dem PfiLa, das dieses Jahr als Gruppen PfiLa durchgeführt wurde. Die Gruppen hatten viel Spass. Auch dieses Jahr erbarmte sich Petrus unserer und es blieb trocken.

Im Jahr 2011 lebten alte Traditionen wie der KyMo mit Grossem Erfolg wieder auf. Im Sommer fand das Jamboree statt. Einige unserer Pfadis gingen mit viel Freude und Enthusiasmus in dieses Abenteuer und kamen voll und ganz auf ihre Kosten. Die LaGe fand in Uster statt. Das Thema war „die Lollipop Bande“. An Thema und Zusammenhang mangelte es, aber alle vom Jungpfadi bis zum Abteilungsleiter hatten ihren Spass und das Essen war ausgezeichnet.

Durch das Stattfinden des Jamboree gab es im Jahr 2011 traditionellerweise ein HeLa in der Pfadi - Stufe. Die Pfadis genossen es auch wieder einmal ein Lager in einem Haus besuchen zu können. Dort wurden die netten Ulligas von den Bösen und zerstörerischen Lykraxier angergriffen wobei sie uns um Hilfe baten. Die Pfadisüchtigen, die nach dem He-La noch nicht genug hatten, gingen danach direkt ans Jota/Joti im Pfadiheim Effretikon.

An Waldweihnachten konnten wir dieses Jahr besonders viele neue Gesichter in der Zweitstufe begrüssen und wir freuen uns darauf mit viel frischer Energie ins Pfadi-Jahr 2012 zu starten.

AZB
Rugby und Thazay

Piostufe

Das Jahr für die Pios startete mit einer Aktivität von der PZO in Kempten, einer Eis-Schneid-Olympiade, wo wir eine Figur machen mussten. Nach einigen Aktivitäten und Erklärung, wie die Piostufe funktioniert, organisierten wir das PfiLa. Es war in Winterthur im Wald vom Bruderholz. Wir reisten mit dem Velo an und bauten dort zwei Zelte auf und noch das Küchenzelt. Es gab mehrere kleinere Sportübungen und auch das zusammen Kochen war mega. Wir spielten immer Werwölfle während des Kochens. Braten mit geschlossenen Augen (wen man Bürger ist) ist noch eine echt coole Aufgabe. Es war in der Macht auf Montag als uns Zenon und Gwaagg mit einer Nachtübung überraschten … Gwaagg schwang kopfüber durch den Wald und Zenon erschrak alle. Wir kreischten und ja hatten ein bisschen Angst. Nachher noch ein Posten war Abseilen im Halbmondschein. Wir besuchten auch noch unsere Pfadistufe und brachten noch Süssigkeiten mit für sie mit … Das war das PfiLa. Einen Auswertungshöck ist auch gemacht worden und wir fanden wenig Verbesserungspunkte.

Dann nach mehreren Aktivitäten, die wir organisierten, wie Schoggifondue und Slackline, kamen die Sommerferien und das Jamboree stand für einige Pios auf dem Kalender. Nach den Sommerferien machten wir einen kleinen DVD-Abend.

An der LaGe mussten wir Aufgaben lösen und Nummern klauen, mit denen wir ein möglichst langes Wort aus den gekauften Buchstaben bilden mussten. Am Samstag und Sonntag waren wir mit den Pfadistüflern unterwegs. In den Herbstferien war noch das HeLa, wo nicht alle Pios kamen. Das Jota/Joti war auch ein Anlass, der bei uns nicht fehlen soll. Darum hatten wir wieder eine Station im Pfadiheim. Am Waldweihnachten bekamen wir keinen Zuwachs von Pfadis. Das war das 2011

Zäme wyter
Gwaagg, Express, Pirri, Sum, Upsala, Ambitzgi, Ronja

Abteilung

Bereits am ersten Wochenende des Jahres durften wir am Neujahrsapéro der Gemeinde Lindau den "Förderpreis für Jugendförderung" entgegen nehmen. Wir freuen uns sehr über diese grossartige Anerkennung für unserern Einsatz für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde.

Am Pfaditag im März gelang es uns gut dreissig neue Kinder mit unseren Attraktionen und den spannenden Aktivitäten in die Pfadi zu locken und zum Mitmachen zu begeistern. Sogar ein Fernsehsender besuchte unseren Nachmittag und filmte uns beim Bräteln, Seilbahnrutschen und Spielen.

Zum dritten Mal organisierten wir dieses Jahr eine Abteilungsaktivität durch, ein Geländespiel, an dem alle Pfadis der Abteilung teilnehmen – von den Salamander der Biberstufe bis zu den Pios der Gruppe Tilia und den Leitenden. Die Aktivität begeisterte auch dieses Jahr mit spannenden Wettkämpfen um die Vorherrschaft zwischen verfeindeten Mafiaclans. Besonders schön was das Zusammenspielen der kleinsten und grössten für eine gemeinsames Ziel – das ist Pfadi! Diesen Sommer hatten knapp zehn Pfadi Effis die einmalige Möglichkeit am Weltpfadilager Jamboree in Schweden teilzunehmen. Dies war ein Zeltlager mit mehreren zehntausenden Pfadis aus der ganzen Welt. Für alle wird das Lager als einmaliger, eindrücklicher Austausch zwischen den Kulturen der Welt in Erinnerung bleiben. Im August präsentierten wir uns an der Lindauer Chilbi mit einer fünf Meter hohen, senkrechten Kletterwand. Unser Stand gehörte sicherlich zu den attraktivsten an der Chilbi und manche fordernde Eltern spornten ihre Sprösslinge mit Leidenschaft an, trotz mulmigem Gefühl in die luftige Höhe zu klettern. Im November buken wir am frühesten Morgen hunderte von Zöpfen und lieferten sie offenfrisch fürs Sonntagszmorgen direkt an die Haustüre. Die Zopfaktion bereitete viel Freude und wir erhielten unzählige, erfreute Rückmeldungen – kein Wunder für jene, die vom feinsten frischen Zopf probieren konnten! Das war beste Werbung für die Pfadi.

Als Abschluss vom Pfadijahr feierten wir die traditionelle Waldweihnachten. Auch dieses Jahr gelang es uns hervorragend, den bewährten Anlass mit einigen wenigen, sinnvollen Anpassungen zeitgemäss zu gestalten und spannend zu behalten. So gab es auch für Vegetarier eine heisse Verpflegung. Die Akkustik konnten wir etwas verbessern und ein atmosphärischer Beginn mit hunderten von leuchtenden Kerzen stimmte uns adventlich.

Ein besonders Anliegen ist es uns Abteilungsleiter dem ganzen Leiterteam für ihr grosses Engagement für die Jugend auch etwas bieten. Viele verschiedene Anlässe über das Jahr verteilt fördern den Austausch zwischen den Leitenden der verschiedenen Gruppen und begeistern und inspirieren aufs Neue für die Pfadi. Besonders beliebt sind die Heimwochen in unserem Pfadiheim. Eine Woche kochen, spielen, lernen und schlafen wir im Mülizenriet. Dieser Anlass entspricht mit seiner unverbindlichen, unkomplizierten und sozialen Art genau dem Zeitgeist und ist entsprechend beliebt! Spektakulärer war der Leiteranlass in Neuhausen, wo wir nach dem Übersetzen des Rheins beim Rheinfall den Seilpark besuchten. Fünfzigmetrige, atemberaubende Tempofahrten wechseln sich ab mit kniffligen Wackelbrücken und beängstigend hohem Abseilen. Nach der Hitze und etwas Angstschweiss gönten wir uns im herzigen Schaffhausen auf dem kühlen Munot einen erfrischenden Imbiss.

Am Planungswochenende mitte November plante das ganze Leiterteam im Pfadiheim bereits intensiv das Pfadijahr 2012. Als Lohn für unsere Mühen genossen wir dann am Sonntag Morgen in Brütten einen fein-deftigen Brunch. Als Dank für den unermüdlichen Einsatz aller Leitenden für die Pfadi organisierte die Pfadi ein exklusives Weihnachtsessen. Das mexikanische Ambiente im Restaurant Desperado gefiel uns – trotz regelmässiger Düdle-Geburtstags-Musik – genauso, wie uns das Bowling-Turnier – trotz dem extremen Agglo-Faktor – amüsierte.

Für unsere Finanzen besonders wichtige Anlässe sind die drei Papiersammlungen. Auch dieses Jahr konnten wir wieder auf die Mithilfen von vielen aktiven und ehemaligen Pfadis zählen. Mühe bereitet uns das Organisieren von geeigneter Fahrzeuge. Da wir für die Sammlungen unbedingt auf genügend Fahrzeuge angewiesen sind, sind wir froh, dass wir für jede Sammlung eine Lösung gefunden haben, und möchten uns nochmals herzlich für die grosse Unterstützung der Privatpersonen und des Gewerbes danken!

Dieses Jahr begannen mehrere Jugendliche eine Leitertätigkeit in der Pfadi. Wir freuen uns sehr, dass so viele aktive Mitglieder bereit sind, ihre Freizeit für die Pfadi und die Kinder und Jugendlichen der Gemeinden einzusetzen. Damit alle Leitende für diese anspruchsvolle Tätigkeit auch die nötigen Fähigkeiten verfügen, besuchten unsere Leitende zusammen etwa 500 Stunden Aus- und Weiterbildungskurse. Wir sind überzeugt, dass wir dadurch eine hohe Qualität der Pfadiaktivitäten bieten können. Dies könnte auch unsere Mitgliederentwicklung erklären. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl aktiver Mitglieder um über 15 gewachsen.

Allzeit bereit, Ventus